Eine Klage gegen den Gründer Do Kwon steht auf der Tagesordnung, während die Terra-Abstimmung weitergeht

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Investing.com – Laut lokalen südkoreanischen Nachrichtenquellen Terra wurde ein Ponzi-Betrugsfall gegen Do Kwon, den Gründer, vorgebracht.

Die südkoreanische Staatsanwaltschaft könnte das Angebot von weit über dem Markt liegenden Zinssätzen für UST-Einlagen über das Anchor Protocol, die größte Plattform im Terra-Ökosystem, als Ponzi-Betrugsversuch interpretieren. In diesem Fall könnte Do Kwon von der Staatsanwaltschaft wegen Betrugs angeklagt werden.

in Südkorea Laut einem heute veröffentlichten Bericht untersucht die südkoreanische Staatsanwaltschaft, ob das hohe Zinsversprechen für die IHR betrügerisch ist. Dieser als nicht nachhaltig geltende Zinssatz ähnelt einem System, bei dem die ersten Anleger mit den Geldern der letzten Anleger hohe Gewinne erzielen, wie beim Ponzi-Betrug, da er eine realitätsferne Wahrnehmung erzeugt.

Die Einreichung eines Betrugsverfahrens gegen den Terra-Gründer könnte ein weiteres großes Problem für das Projekt darstellen, das gerade mit einem neuen Blockchain-Netzwerk vorangetrieben wird.

Die Entwicklung, die die Staatsanwaltschaft des Südbezirks von Seoul in den Terra-Vorfall verwickelte, war diese Woche, als eine Gruppe südkoreanischer Investoren im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von Terra eine Strafanzeige gegen Do Kwon und seinen Mitbegründer Daniel Shin erstattete. Die Staatsanwaltschaft hat nun das Financial and Securities Crimes Joint Investigation Team damit beauftragt, die hohen Zinsversprechen des Terra-Teams zu untersuchen.

Das Ankerprotokoll wurde von Terraform Labs zu einem festen jährlichen Zinssatz von 20 Prozent auf UST-Einlagen angeboten. Aufgrund des Abwärtstrends, der im letzten Quartal 2021 begann, blieb der hohe angebotene Zinssatz mit 20 Prozent recht hoch. Das Terra-Team hingegen stellte 450 Millionen Dollar aus seiner eigenen Kasse zur Verfügung, um die UST-Reserven zu unterstützen, anstatt diesen Satz zu senken. Dieses Geld soll von LUNA-Investoren stammen.

Die Abstimmung über den Vorschlag, Terras Weg als neue Blockchain fortzusetzen, geht weiter

Betrugsklagen stehen für Do Kwon und Daniel Shin auf der Tagesordnung, während die Terra-Governance-Community weiterhin abstimmt auf der neuen Blockchain.

Die aktuelle Situation bei der Terra-Abstimmung

Die aktuelle Situation bei der Abstimmung zeigt, dass bisher 80 Prozent der Teilnehmer Ja gesagt haben. Während sich 5 Prozent der Teilnehmer enthielten, stimmten 15 Prozent mit einem Veto dagegen. Bei verbleibenden 5 Tagen bis zum Ende der Abstimmung ist ersichtlich, dass die Hälfte der Stimmrechtsinhaber abgestimmt hat.

Die Mehrheit der Prüfer, die bisher im Terra-Netzwerk abstimmen, unterstützt Do Kwon. Von den 144 Bestätigern stimmten 49 mit Ja, 3 enthielten sich und 5 stimmten mit Nein mit Veto. 87 Verifizierer müssen noch abstimmen. Die aktuelle Situation zeigt, dass die Terra-Community ihren Weg als Terra 2.0 fortsetzen wird.

In der Vorabstimmung der Mitglieder der Terra-Community sprachen sich 92 Prozent der Befragten gegen die Zweiteilung des Terra-Netzwerks aus. Da das Community-Voting jedoch kleinere Investoren repräsentiert, ist es normal, dass das aktuelle Abstimmungsergebnis anders ausfällt. Nach diesen beiden unterschiedlichen Ergebnissen scheint es, dass, während der große Investor einen Fork für das Terra-Netzwerk genehmigt, die kleinen Investoren gegen diese Situation sind.

In der Terra-Community wurde kürzlich vorgeschlagen, dass Luna-Verbrennungen im bestehenden Netzwerk stattfinden, um der Verzweigung entgegenzuwirken. Aber es sieht so aus, als würde das Terra-Netzwerk umstrukturiert, ohne dass Terraform Labs das neue Netzwerk dominiert und ohne das stabile Krypto-Asset UST.

Autor: Günay Caymaz

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