Die Europäische Zentralbank gibt Ergebnisse zum Krypto-Besitz in Europa bekannt

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Investing.com – Die Europäische Zentralbank (EZB) gab in ihrem heute veröffentlichten Bericht bekannt, dass jeder zehnte Haushalt in der europäischen Region Krypto-Assets besitzt. Darüber hinaus wurden die Auswirkungen von Kryptowährungen auf die Finanzstabilität in dem Bericht ausführlich diskutiert.

Obwohl in dem von der EZB veröffentlichten Bericht festgestellt wurde, dass die Volatilität auf den Krypto-Geldmärkten noch nicht die Dimensionen erreicht hat, die das globale Finanzsystem bedrohen, wurde festgestellt, dass auch das Interesse institutioneller Investoren gestiegen ist diese Drohung.

Laut der Verbrauchererwartungsumfrage der EZB wurde die Krypto-Besitzquote in Europa mit durchschnittlich 10 Prozent ermittelt, während sich diese Quote in Frankreich auf 6 Prozent und in den Niederlanden auf 14 Prozent veränderte.

37 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass ihre Kryptoinvestitionen unter 1.000 € lagen, 29 Prozent gaben an, dass sie zwischen 1.000 und 5.000 € lagen, und 13 Prozent gaben an, dass sie zwischen 5.000 und 10.000 € lagen.

Den Umfrageergebnissen zufolge blieb der Anteil von Menschen mit hohem Einkommen bei Kryptoinvestitionen höher als bei anderen Einkommensgruppen. Andererseits wurde festgestellt, dass die Gruppe der jungen Erwachsenen und der hoch gebildeten Gruppe eher in Kryptowährungen investiert als Personen in der anderen Kategorie.

Europäische Zentralbank konzentrierte sich auf Regulierungsfragen bei Kryptos

Der veröffentlichte Bericht kam zu dem Schluss, dass lang wiederholte Kryptowährungen der riskanten Anlageklasse nicht für normale Anleger geeignet sind. Ein neuer Gesetzentwurf für Kryptowährungen wurde vorbereitet und den Gesetzgebern der Mitgliedsländer der Europäischen Union ein Vorschlag zur schnellstmöglichen Umsetzung vorgelegt.

Einige Tage vor der Veröffentlichung dieses Berichts sagte die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, dass Krypto-Assets ihrer persönlichen Ansicht nach wertlos seien.

Die US-Notenbank veröffentlichte ebenfalls ihre Studien zu Kryptonutzern

Ebenfalls diese Woche veröffentlichte die US-Notenbank ihre jährliche Umfrage zur finanziellen Situation von US-Bürgern. Der Bericht enthüllte, dass Amerikaner Kryptowährungen eher als Anlageinstrument denn als Zahlungsinstrument betrachten. Bemerkenswert war, dass der Bericht erstmals Daten zur Nutzung von Kryptowährungen enthielt.

Laut dem Fed-Bericht besaßen 12 Prozent der erwachsenen Amerikaner im Jahr 2021 Kryptowährungen. Die Studie ergab auch, dass Menschen mit niedrigem Einkommen in den USA im Gegensatz zu europäischen Bürgern eher dazu neigen, Kryptowährungen zu verwenden. Den Ergebnissen der Umfrage zufolge haben 60 Prozent der Krypto-Nutzer ein Jahreseinkommen von weniger als 50.000 US-Dollar, während 24 Prozent ein Einkommen von über 100.000 US-Dollar haben.

Autor: Günay Caymaz

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